Vor Gipfeltreffen

Telekom-Unternehmen wehren sich gegen EU-Preisobergrenzen

25.06.2012
Die Spitzenvertreter der europäischen Telekommunikations-Branche fordern ein Ende der Preisobergrenzen für ihre Dienstleistungen.
Hat den Brief auch unterzeichnet: Telekom-Chef René Obermann
Hat den Brief auch unterzeichnet: Telekom-Chef René Obermann
Foto: Telekom

In einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten, der der Tageszeitung "Die Welt" (Montag) vorliegt, dringen sie darauf, "alle neuen Maßnahmen zu vermeiden, die Lasten für regulierte Unternehmen bedeuten, zum Beispiel im Bereich der Preisregulierung". Das Schreiben, das kurz vor einem entscheidenden EU-Gipfel Ende der Woche in Brüssel verschickt wurde, wurde unterschrieben von den Vorstandschefs von 22 großen Telekom-Unternehmen in Europa, alphabetisch von Alcatel-Lucent bis Turk Telekom.

Die Telekom-Branche möchte von neuen Vorschriften verschont bleiben. "Wir glauben, dass eine Änderung der Telekom-Politik der EU dringend nötig ist, um die besten Bedingungen für private Investitionen und Innovationen zu schaffen", schreiben die Chefs der 22 Unternehmen. Das bedeute vor allem: "Den Regulierungsdruck im Telekom-Sektor zu vermindern, um Investoren zu versichern, dass ihr Geschäftsmodell nicht unterminiert wird." (dpa/tc)