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Auf Lithium-Plattform

Telekom legt Service-Portale zusammen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Deutsche Telekom hat drei bis dato separate Service-Portale auf der Social-Customer-Experience-Plattform von Lithium konsolidiert.

Die bisherigen Kundendienst-Plattformen "Service-Forum", "Feedback-Community" und "Business-Community" wurden laut Mitteilung zur neuen "Telekom-hilft-Community" zusammengelegt, mit ihren zusammen gut 360.000 registrierten Mitgliedern der der Vorgängerportale eine der größten Kunden-Communities im deutschsprachigen Raum. Unter der Adresse http://telekomhilft.telekom.de/ finden sich auch die mehr als eine Million Kundenbeiträge aus den vergangenen Jahren.

So sieht die neue Community-Seite der Telekom aus.
So sieht die neue Community-Seite der Telekom aus.

Bei der Umstellung haben der Plattformanbieter Lithium und die hauseigene Digitalagentur T-Systems Multimedia Solutions geholfen, außerdem wurden ausgewählte "Heavy User" der Vorgänger-Communities mit ins Boot genommen. Für die neue Plattform braucht der Nutzer nur noch ein Profil. Die Anmeldung kann über ein Telekom- oder Facebook-Login erfolgen. Die Telekom-hilft-Community bietet eine Suche über alle Bereiche hinweg, Austausch mit anderen Kunden und dem Support-Team, Blogs zum Teilen von Wissen und Kenntnissen sowie Ideation mit Vorschlägen für die Weitentwicklung von Telekom-Diensten.

Erste Erfahrungen mit Lithium hatte die Telekom mit der 2014 gestarteten Business-Community gesammelt. "Aufgrund des großen Erfolgs mit der Business-Community wissen wir, dass wir mit Lithium den richtigen Partner für die weitere Integration unserer Social-Media-Aktivitäten gefunden haben", sagt Gunter Fritsche, bei der Telekom als Senior Vice President für Internet-Vertrieb und Service zuständig. "Von daher war es nur die logische Folge für uns, diese Plattform auch unseren Privatkunden anzubieten."