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Telekom hält Rückfluss der T-Aktien für kontrollierbar

29.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Deutsche Telekom hat Gespräche mit Großaktionären aufgenommen, um weiteren Verkäufen von Aktienpaketen entgegenzuwirken. Ron Sommer zufolge ist der Rückfluss von Anteilscheinen aus der Voicestream-Übernahme kontrollierbar. Das sagte der Telekom-Chef im Rahmen der Vorstellung der Halbjahresergebnisse. Er fügte jedoch hinzu, dass bis Ende 2001 noch rund 170 Millionen T-Aktien verkauft werden könnten. Nach der Platzierung des millionenschweren Aktienpakets aus dem Bestand des Hongkonger TK-Konzerns Hutchison Whampoa Anfang des Monats, erwägen nun auch andere Großaktionäre Anteile abzustoßen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sich auch der finnische Mobilfunkkonzern Sonera von einem Teil seiner T-Aktien getrennt hat (Computerwoche online berichtete).

Sommer zufolge wird die Investment Bank Goldman Sachs ihre 29,9 Millionen Aktien verkaufen. Derzeit führe der Bonner Konzern Gespräche mit der Bank, um "eine marktschonende Lösung zu erreichen". Einen Rückkauf von Aktien durch die Telekom, um den Kurs zu stützen, schloss Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick aus.