Kündigungsschutz erst nach Umbau

Telekom einigt sich mit Verdi auf Tarifvertrag bei T-Systems

30.04.2014
Die Deutsche Telekom hat sich mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Die rund 20.000 tariflich Beschäftigten der IT-Tochter des Bonner Konzerns erhalten in zwei Schritten ab Juni insgesamt 3,5 Prozent mehr Gehalt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In diesem Jahr steigen die Gehälter demnach rückwirkend ab April um 1,5 Prozent, ab dem 1. April kommenden Jahres kommen noch einmal zwei Prozent hinzu.

T-Systems-Zentrale in Frankfurt
T-Systems-Zentrale in Frankfurt
Foto: Telekom

Nach erfolgreichem Abschluss des Umbaus der kriselnden Telekom-Sparte soll ein Kündigungsschutz von bis zu 24 Monaten greifen. Voraussetzung dafür sei ein Erreichen der Personalbestandsziele Ende 2015.

Der Einigung war eine harte Auseinandersetzung vorausgegangen. T-Systems gilt als Problemkind des ehemaligen Staatsmonopolisten. Bis 2015 will der Telekomkonzern in der Sparte rund 4900 der insgesamt rund 29.000 Stellen streichen. Die Tochter IDS mit ihren 620 Mitarbeitern hatte das Unternehmen Anfang April bereits an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Aurelius verkauft. (dpa/tc)