Voll im Branchentrend

Telekom bröckeln weiter Sprachumsätze weg

07.12.2009
Der Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern bröckeln im ehemaligen Kerngeschäft weiter Umsätze weg.
Nicht nur bei der Telekom telefonieren immer mehr Kunden via Internet statt über das gute alte Festnetz.
Nicht nur bei der Telekom telefonieren immer mehr Kunden via Internet statt über das gute alte Festnetz.

Mit reiner Sprachtelefonie im Festnetz lässt sich immer weniger verdienen. Der Anteil am Gesamtumsatz verliert entsprechend an Bedeutung. Für 2012 erwartet das Unternehmen im klassischen Sprachgeschäft für die Branche nur noch Erlöse in Höhe von 3,6 Milliarden Euro. 2007 waren es noch 9,3 Milliarden Euro gewesen. Entsprechende Angaben der "WirtschaftsWoche" bezögen sich nicht allein auf die Telekom, sagte am Samstag ein Telekom-Sprecher auf dpa-Anfrage.

Die Zahlen stammten aus einem öffentlichen Bericht, die der Konzern zur Verschmelzung des deutschen Mobilfunk- und Festnetzgeschäftes erstellt hatte, erläuterte der Sprecher. Die Darstellung des Wirtschaftsmagazins, dass sich der Trend zurzeit dramatisch verschärfe, wies die Telekom zurück: "Daraus lassen sich keine Gesamtaussagen ableiten." (dpa/tc)