O2-Börsengang

Telefonica will Bewegungsdaten zu Geld machen

30.10.2012
Der hoch verschuldete spanische Telekomriese Telefonica will seine Kundendaten vermarkten und sich damit neue Einnahmequellen erschließen.
Der O2-Tower in München
Der O2-Tower in München
Foto: Thomas Cloer (CC BY-NC-SA 2.0)

Dabei könnte der Konzern auch auf Daten von Kunden seiner deutschen Mobilfunktochter O2 zugreifen, wie die Digital-Tochter bereits Mitte Oktober mitteilte. Es gebe aber für Deutschland noch keine konkreten Pläne, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in München. Wenn aber etwa Bewegungsdaten verwendet würden, dann nur in anonymisierter Form.

"Der Datenschutz muss zu hundert Prozent gewährleistet sein", sagte der Sprecher. Über die Pläne berichtete am Dienstag unter anderem "tagesschau.de". (dpa/tc)