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Telefonica Moviles steigert operativen Gewinn im Schlussquartal

23.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der spanische Mobilfunkanbieter Telefonica Moviles hat sein Ergebnis im Schlussquartal leicht gesteigert. Wie das Unternehmen in Madrid mitteilte, wuchs der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 1,09 Milliarden auf 1,17 Milliarden Euro.

Der Umsatz erhöhte sich auf 3,59 (Vorjahr: 2,77) Milliarden Euro, während der Überschuss auf 277 (350) Millionen Euro sank. Bis auf den Überschuss lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Beim Gewinn hatten die meisten Analysten mit einem höheren Ergebnis gerechnet.

Das Unternehmen begründet den Gewinnrückgang unter anderem mit Abschreibungen auf zugekaufte Unternehmen. Im vergangenen Jahr hatten die Spanier die lateinamerikanischen Aktivitäten der US-Gesellschaft Bellsouth übernommen. Daher seien Abschreibungen in Höhe von 53 Millionen Euro im vierten Quartal notwendig geworden, hieß es.

Im Gesamtjahr erhöhte sich der Überschuss auf 1,63 (1,607) Milliarden Euro und das EBITDA auf 4,70 (4,46) Milliarden Euro. Der Umsatz stieg auf 11,8 Milliarden Euro von 10,07 zuvor. Von dem leichten Gewinnschub sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um fünf Prozent auf 0,193 Euro je Aktie angehoben werden.

Analysten erklärten den geringen Zuwachs beim operativen Ergebnis mit dem starken Wettbewerb auf dem spanischen Telecommarkt. Dieser habe die Margen geschmälert, sagte ein Experte einer führenden Bank. An der Börse verbuchte die Aktie von Telefonica Moviles am Vormittag einen Abschlag von 1,56 Prozent auf 9,46 Euro. (dpa/tc)