Endlich

Telefon-Support für zahlende Google-Apps-Kunden

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat eine Reihe von Neuerungen für seine Cloud-Programmsammlung "Google Apps for Business" angekündigt.
Sieht aus, als könne man den Apps-Support in Deuschland unter 040 808179268 erreichen.
Sieht aus, als könne man den Apps-Support in Deuschland unter 040 808179268 erreichen.

Die wichtigste zuerst: Zahlende Google-Apps-Kunden erhalten endlich den längst überfälligen Telefon-Support zumindest für die Kerndienste (Google Mail, Kalender, Gruppen, Texte und Tabellen a.k.a. Google Docs, Sites, Video for Business). Der Support steht für Anwenderfirmen aller Größen rund um die Uhr ("24 x 7") zur Verfügung, am anderen Ende der Leitung sitzen trainierte Apps-Experten. Die deutsche Rufnummer steht im Support-Bereich des App-Dashboards. Wie gehabt gibt es auch weiterhin das webbasierende Support-Portal, Online-Hilfeformulare und das Online Help Center.

Alle syncenden mobilen Endgeräte in der "holisitschen Ansicht"
Alle syncenden mobilen Endgeräte in der "holisitschen Ansicht"
Foto: Google

Des Weiteren hat Google das Mobile Device Management (MDM) in Google Apps ausgebaut, davon profitieren auch die für berechtigte Organisationen kostenlose Government und Education Edition. Apps-Admins können ohne zusätzliche Hard- und Software mobile Endgeräte mit Android, iOS und Windows Mobile verwalten. Neu ist eine Gesamtübersicht über alle mobilen Endgeräte, die mit der jeweiligen Apps-Domain syncen. Dort kann man nach Bedarf für einzelne Geräte den Zugriff verwehren. Policies wie Passwortregeln oder Roaming-Voreinstellungen für den Datenabgleich lassen sich nun auf Gruppenebene vorgeben. Ferner gibt es ein neues Dashboard für die mobile Produktivität der Nutzer und last, but not least eine neue GoogleApps Device-Policy-App für Android mit unter anderem Unterstützung für Version 4.0 "Ice Cream Sandwich".

So sieht er aus - der "Google BigQuery Service"
So sieht er aus - der "Google BigQuery Service"
Foto: Google

Noch experimentell ist hingegen der "Google BigQuery Service" für Business Intelligence mit besonders großen Datenmengen. Google hat dafür intern unter dem Codenamen "Dremel" bereits seit geraumer Zeit einen Cloud-Dienst im Einsatz, auf den seit der Hausmesse I/O im vergangenen Jahr auch ausgewählte Kunden und Entwickler zugreifen können. Google öffnet den BigQuery Service jetzt für weitere Nutzer; Firmen können über ein Formular ihr diesbezügliches Interesse bekunden.