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Telefónica vervierfacht Nettogewinn

14.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auch in Lateinamerika aktive spanische TK-Konzern Telefónica hat im ersten Quartal 2003 netto 543,4 Millionen Euro verdient, mehr als vier mal so viel wie ein Jahr zuvor (121 Millionen Euro), als das Ergebnis allerdings stärker durch Sondereffekte belastet wurde. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank von 3,04 Milliarden Euro im Vorjahresquartal um 7,4 Prozent auf 2,82 Milliarden Euro.

Der Umsatz ging im Jahresvergleich von 7,42 Milliarden Euro um 13 Prozent auf 6,46 Milliarden Euro zurück. Daran waren vor allem negative Währungseffekte in Lateinamerika Schuld, wo der Konerz 34 Prozent weniger einnahm. Aber auch im Kerngeschäft mit Festnetzgesprächen in Spanien sanken die Einnahmen um knapp zwei Prozent. "Die operativen Trends in Spanien sind ein bisschen enttäuschend", findet Goldman-Sachs-Analyst James Golob. Telefónica leidet wie die meisten europäischen Netzbetreiber im Festnetz unter schärferem Wettbewerb und stärkerer Nutzung von Mobilfunk. (tc)