Teil III der Serie: Billige mobile VoIP-Telefonate selbst mit den ältesten Handys

06.12.2007
Durch mobile Internet-Telefonie kann man selbst mit den ältesten Handys seine Mobilfunkrechnung drücken. Auch wenn kein WLAN eingebaut ist, lassen sich billige Gespräche führen, indem die Verbindung per SMS, Instant Messenger oder eine mobile Webseite aufgebaut wird. Im dritten Teil unserer Artikelserie erklären wir genau, wie das funktioniert.

Die Leserkommentare auf unserer Website zeigen es: Der dritte Teil der Artikelserie über Voice over IP (VoIP) auf dem Handy wird sehnlichst erwartet. Jetzt ist es endlich so weit. Heute erklären wir, wie auch das älteste Handy zum Internet-Telefon wird. Der Trick heißt Callback. Das Handy startet keinen Anruf, sondern meldet lediglich die Nummern beider Gesprächsteilnehmer an den Server einer VoIP-Firma wie Jajah, Voxalot oder Mig33. Der Computer ruft dann beide Leute an und verbindet sie übers Internet.

Das ist besonders bei Telefonaten ins Ausland günstig. Beispielsweise kostet ein Anruf ins peruanische Festnetz mit einem Privatkunden-Tarif von E-Plus 2,49 Euro pro Minute, aber mit Jajah nur 19 Cent. Die beiden Anrufe, die der Jajah-Server gleichzeitig aufbaut, kosten den Anbieter zusammen ungefähr zehn Cent pro Minute. Jajah macht also mit seinen niedrigen Preisen einen ordentlichen Gewinn. Telefoniert wird über eine mobile Website, bei der man sich einloggt und die Nummer beider Gesprächspartner eingibt. Sofort danach klingelt das Handy und eine Stimme sagt "Bitte warten sie. Jajah stellt Ihre Verbindung her." Doch auch wenn die Preise der Firma aus Österreich ziemlich günstig sind, lassen sie sich noch weit unterbieten. Wir erklären, wie man sich mit Voxalot seine eigene Kopie des mobilen Jajah bastelt und Telefonate im Idealfall für 0 Cent pro Minute führt.

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