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Tech-Poll-Studie: IT-Entscheider entfalten neuen Optimismus

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
US-Unternehmen rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit höheren IT-Ausgaben.

Nach einer halbjährigen Phase der Zurückhaltung lässt sich unter Anwenderunternehmen in den USA eine neue Investitionsbereitschaft beobachten. Das legen die Ergebnisse des aktuellen "Tech Poll" nahe, den die US-amerikanische COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation "CIO" alle drei Monate ermittelt.

Wie werden sich Ihre IT-Ausgaben in den kommenden zwölf Monaten entwickeln? Diese Frage beantwortete die große Mehrheit der 125 ausgewählten IT-Entscheider positiv: 86 Prozent erwarten, dass sie von Juli 2007 bis Juni 2008 mehr Geld zur Verfügung haben werden als im Jahr zuvor. Fast ein Drittel geht sogar von einer Steigerung im zweistelligen Prozentbereich aus. Nicht einmal jeder Zehnte erwartet, dass sein IT-Budget schrumpfen wird.

Damit liegt das von "CIO" ermittelte Durchschnittswachstum der IT-Budgets ("Techindex" genannt) bei einem positiven Wert von 7,2 Prozent. Im vergangenen Quartal erreichte es nur 5,1 Prozent, im letzten Viertel des vergangenen Jahres immerhin noch 5,8 Prozent.

Storage und Security bleiben heiß

Die Mehrausgaben fließen unter anderem in die Modernisierung der Speichersysteme. Hier wollen 54 Prozent der Befragten in naher Zukunft verstärkt tätig werden, und 34 Prozent sagten, sie würden ihre Investitionen in Storage-Systeme unvermindert fortsetzen.

Über Zuwächse dürfen sich auch die Anbieter von Security-Software freuen: 49 Prozent der Techpoll-Teilnehmer wollen dafür in den kommenden zwölf Monaten zumindest genauso viel Geld in die Hand nehmen wie in den vergangenen, 42 Prozent sogar mehr. (qua)