Neues Release für Fernwartungssoftware

Teamviewer 11 überwacht auch Android-Geräte

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Teamviewer hat mit dem neuen Release 11 seiner gleichnamigen Software für Fernwartung und Online-Meetings die Plattformreichweite ausgebaut. Künftig lassen sich damit auch alle möglichen Geräte unter Android aus der Ferne überwachen und warten.

Teamviewer hat Release 11 seiner gleichnamigen Software für Fernwartung und Online-Meetings vorgestellt. Zu den neuen Funktionen gehört der Zugriff auf unbeaufsichtigte Android-Geräte. Aus Sicht des Herstellers arbeiten heute immer mehr Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android. Dazu gehören Verkaufssysteme, Geldautomaten, öffentliche Displays oder Warenautomaten. Der unbeaufsichtigte Zugriff auf diese Geräte sei ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die solche Geräte regelmäßig warten. So müsse nicht immer ein qualifizierter Mitarbeiter vor Ort oder in der Nähe der defekten Geräte sein, um die Fernwartung manuell zu bestätigen. Datenschutz und Privatsphäre blieben dadurch gewahrt, dass der unbeaufsichtigte Zugriff auf Geräte initial von einem autorisierten Mitarbeiter gestattet werden muss.

Die Software arbeitet Teamviewer zufolge auf einer Vielzahl von Betriebssystemen – inklusive neuer Versionen wie iOS 9, Android Marshmallow, Windows 10 und OS X El Capitan. Zudem wird künftig im Rahmen von Remote Support auch Chrome OS unterstützt. Chromebook-Nutzer könnten so auf ihren Büro- oder Heimcomputer zugreifen oder eine Fernwartung starten. Teamviewer 11 erlaubt zudem Browser-basierten Remote Support und Fernzugriff. Damit stehe eine Alternative zur Verfügung, wenn Nutzer beispielsweise nicht die notwendigen Administratorenrechte haben, um Teamviewer zu installieren, aber sich dennoch mit einem Gerät verbinden müssen, um Support zu leisten oder kollaborativ an einem Projekt zu arbeiten.