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Tauschbörsennutzer müssen den Staatsanwalt fürchten

13.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im September gelang den deutschen Strafverfolgungsbehörden mit der Verhaftung eines Münchner Anwalts und von zwei Männern aus Thüringen nicht nur ein großer Schlag gegen den kommerzielle Vertrieb von Raubkopien im Internet, sondern sie beschlagnahmten auch deren Kundenkartei. Den Nutzern des Internet-Dienstes droht nun ebenfalls die Strafverfolgung.

Offen ist jedoch noch, so berichtet "Spiegel Online", ob es sich lediglich um einige Tausend oder um 20.000 Benutzer handelt. Diese hatten nach Bezahlung eines Obulus Zugriff auf den Web-Server der drei im September verhafteten erhalten Männer und konnten von dort illegale Kopien von Filmen, Musik und Computerprogrammen herunterladen. (hi)