Cisco Telepresence

Tata will Räume für Videokonferenzen vermieten

04.08.2008
Der indische Konzern Tata vermietet Räume mit Videokonferenzlösungen an Unternehmen, die die Investitionen in Ciscos HD-System Telepresence scheuen.

Ciscos Videokonferenzsystem "Telepresence" ist schön anzuschauen (CW-Test), doch die Anschaffung der High-End-Lösung ist nicht gerade ein Schnäppchen. Der indische Konzern Tata will nun über seine Tochter Tata Communications weltweit Services auf Basis von Ciscos System anbieten. Das Unternehmen richtet nicht nur Telepresence-Räume in Firmen ein und wartet die Technologie, sondern möchte auch Zimmer in Hotels vermieten, in denen die HD-Videokonferenzplattform installiert ist. Da trifft es sich ganz gut, dass der Tata-Konzern mit den "Taj"-Hotels auch eine eigene Hotelgruppe umfasst.

Bislang wurden drei öffentliche Telepresence-Räume in Indien eröffnet, zwei weitere sollen folgen. Zudem plant Tata Communications Zimmer in Boston und London bis September, New York soll später erschlossen werden. Der Service kostet umgerechnet 500 Dollar pro Stunde, sowohl in Indien als auch in den USA und Europa. Ein Concierge-Service, der sich um die Abwicklung kümmert, ist angeblich im Preis enthalten. (ajf)