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Tarantella verzeichnet 67-prozentigen Umsatzrückgang

10.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Softwareschmiede Tarantella (vormals Santa Cruz Operation oder SCO) hat für ihr drittes Fiskalquartal einen Umsatz von 8,8 Millionen Dollar gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 67 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Durch den Verkauf seines Server-Unix- und Servicegeschäfts an den Linux-Distributor Caldera Systems kam für Tarantella unter dem Strich ein Nettoprofit von 38,1 Millionen Dollar oder 95 Cent je Aktie heraus. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum schrieb der Middleware-Spezialist mit minus 19,2 Millionen Dollar oder 54 Cent pro Anteilschein noch rote Zahlen.

Doug Michels, Chief Executive Officer (CEO) von Tarantella äußerte sich enttäuscht, dass man das angepeilte Umsatzwachstum von zehn bis 15 Prozent nicht erreichen konnte. Schuld daran sei die derzeitige IT-Konjunkturflaute. "Wir gehen mit unseren Kosten im Moment sehr vorsichtig um und arbeiten daran, unser Geschäftsmodell an die augenblicklichen Marktbedingungen anzupassen", fügte Michels hinzu.