Datensicherung

Tandberg Data präsentiert neue Virtual Tape Libraries

Peter Gruber ist Mitglied des Teams Management der Digitalredaktion. Er arbeitet hauptsächlich für die Portale Computerwoche und CIO.
Tandberg Data hat mit der "DPS1000-SerieT" eine Virtual Tape Library (VTL)-Produktreihe vorgestellt, die hohe Skalierbarkeit und einfache Bedienung verspricht.

Die Virtual-Tape-Library- (VTL) "DPS1000"-Serie von Tandberg Data zeichnet sich laut Hersteller durch einfaches Management, leichtere Integration und hohe Skalierbarkeit aus Die beiden Produktversionen "DPS1100" und "DPS1200" werden mit 3 Terabyte beziehungsweise mit 6 Terabyte (TB) Speicherkapazität. Die Geräte sind Tandberg Data zufolge bis auf 45 TB erweiterbar und können mit bis zu 100 virtuellen Maschinen oder herkömmlichen Servern sowie Workstations verbunden werden. Die DPS1000-Serie bietet eine direkte Tape-Unterstützung. Dadurch sind sie in der Lage, Daten auf angeschlossene Tandberg Tape Libraries zu schreiben und lassen sich laut Anbieter in bestehende Backup-Umgebungen integrieren.

Netzanbindung über Gigabit-Ethernet oder iSCSI

Die DPS1100 bietet auf einer Rack-Höheneinheit 2,25 TB Nettokapazität und bewerkstelligt bis zu 32 parallele Streams. Modell DPS1200 mit 5,25 TB Nettogröße beansprucht zwei Höheneinheiten und kann bis zu 64 Backup-Aufträge synchron verarbeiten. Beide Systeme besitzen 96 virtuelle Slots sowie eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Tapes. Die Anbindung an das Netzwerk erfolgt über Gigabit-Ethernet oder iSCSI. Über SCSI oder SAS kann ein optionales DPS Expansion Module angeschlossen werden, das weitere 4,5 TB Bruttokapazität (3,75 TB netto) bringt.

VTL-Lösung zur Datensicherung im Mittelstand

Mit Datendurchsatzraten von 220 MB/s sollen die VTLs Backup- und Wiederherstellungszeiten deutlich senken können und einen nahezu unmittelbaren Datenzugriff ermöglichen . Die Integration in bestehende Datensicherungsumgebungen mit Tape machen die VTLs dabei zu einer Datensicherungslösung auch für kleine und mittelständsiche Unternehmen. So empfiehlt Tandberg die DPS1100 für den Einsatz mit einem StorageLoaderT LTO, die DPS1200 ist für Tape Libraries wie die StorageLibrary T24 und T40+ konzipiert.

Die DPS1000 VTL-Serie kann über autorisierte Distributoren und Fachhandelspartner von Tandberg bezogen werden. Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis für das DPS1100-System mit 3 TB liegt bei 7920 Euro. Die DPS1200 mit 6 TB wird für eine UVP von 14.260 Euro angeboten. Die Preise beinhalten drei Jahre Garantie und ein Jahr Vor-Ort-Hardware-Unterstützung (5x9xNBD) sowie Telefon-Software-Support. Das DPS-Erweiterungsmodul mit Controller und 4,5 TB kostet 7525 Euro, die Erweiterung um weitere 4,5 TB auf 9 TB zusätzlich 2455 Euro. (pg)