Der Flachmann wird geschäftsfähig
Tablets erobern das Business

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Eigentlich hatte Apple das iPad für den Endanwender konzipiert. Doch die schicken Rechenflundern mit der inzwischen phantastischen Bildschirmauflösung erobern sich längst auch im Business-Umfeld einen festen Platz zwischen Desktops, Smartphones und Notebooks. Das belegt beispielsweise der aktuelle "Global Mobile Workforce Report" des Hotspot-Betreibers iPass: Wie dort zu lesen ist, kletterte der Anteil der mit einem Tablet ausgestatteten mobilen Business-Worker auf mittlerweile 64 Prozent. Im zweiten Quartal 2011 belief sich der Anteil laut iPass noch auf 41 Prozent. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht: Addiert man die Kaufabsichten der Studienteilnehmer - befragt wurden 1700 mobile, also im Außendienst tätige Mitarbeiter aus 1100 Unternehmen weltweit -, wird der Anteil in sechs Monaten bei knapp 80 Prozent liegen.
In den meisten Fällen verdrängen Tablets laut iPass aber keine anderen Geräte, sondern ergänzen die bestehende Ausstattung. So sieht der Hotspot-Betreiber die flachen Rechner als Grund, dass die Zahl der von den Road Warriors genutzten und mitgeführten Endgeräte seit vergangenem Jahr von durchschnittlich 2,7 auf 3,5 Devices angewachsen ist.

Auch sonst dämpft die Studie die weit verbreitete Euphorie über die Vielseitigkeit der Tablets ein wenig: Nur für einen kleineren Teil der von iPass befragten Anwender stellen Tablets das am besten geeignetste mobile Arbeitsgerät dar. Müssten sie sich für ein einziges mobiles Gerät entscheiden, würden 46 Prozent ein Smartphone bevorzugen. Immerhin liegen Tablets in der Umfrage mit Notebooks gleichauf - auf beide Kategorien entfielen jeweils knapp 27 Prozent der Stimmen. Geht es um konkrete Produkte, würden sich 30 Prozent für ein iPhone sowie rund 22 Prozent für ein iPad entscheiden, während lediglich 1,1 Prozent ein anderes Tablet wählen würden.
