Neue Devices für 2017

Tablet-Hoffnungen: Top 5

Sarah K. White schreibt für unsere US-Schwesterpublikation CIO.com. Sie kümmert sich dort in erster Linie um alle Themen rund um IT-Karriere und Healthcare-IT. Ihre früheren beruflichen Stationen umfassten Tätigkeiten für die B2C-Plattform TechnologyGuide und das Jobportal Monster.com.
Florian beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig.
Das Tablet hat einen schweren Stand gegenüber den trendigen 2-in-1-Devices. Dennoch dürfen sich Touch-Fans auch 2017 auf einige heiße Geräte freuen.

Hybrid-Devices sind für produktives Arbeiten seit längerem schwer angesagt. Traditionelle Tablets sind aber immer noch die erste Wahl, wenn es um den Alltagsgebrauch und Entertainment-Zwecke geht. Wir zeigen Ihnen fünf traditionelle Tablets, die im noch jungen Jahr für Aufregung unter Tech-Fans sorgen könnten.

Neue Hoffnungen am Tablet-Himmel? Wir zeigen Ihnen, worauf sich "Touch Natives" im Jahr 2017 freuen dürfen - höchstwahrscheinlich.
Neue Hoffnungen am Tablet-Himmel? Wir zeigen Ihnen, worauf sich "Touch Natives" im Jahr 2017 freuen dürfen - höchstwahrscheinlich.
Foto: Subbotina Anna - shutterstock.com

iPad Air 3

Die Jungs aus Cupertino kündigen ihre Tablets traditionell im Herbst an. Im letzten Frühjahr überraschte Apple dann allerdings mit der Ankündigung des iPad Pro mit 9,7 Zoll. Im Herbst folgte dann allerdings auch kein iPad Air 3. Das schürte wiederum Spekulationen, dass Apple das iPad Air-Lineup komplett streichen möchte und statt einer dritten Generation lieber ein Einstiegsmodell des iPad Pro bringen könnte.

Davon unbeeindruckt berichtete zuletzt NeuroGadget, dass Apple den Release des iPad Air 3 plant. Das Tablet soll demnach mit 16 GB RAM und einem dünneren, wasserdichten Body kommen, der Preis bei rund 600 Dollar liegen. Darüber hinaus soll das iPad Air 3 mit dem Apple Pencil ausgeliefert werden, um mit Microsofts Surface-Familie konkurrieren zu können. Bereits im Frühjahr 2017 soll die Ankündigung des iPad Air 3 erfolgen - und zwar in drei verschiedenen Größen: 9,7, 10,5 und 12,9 Zoll.

Samsung Galaxy Tab S3

Mit dem Samsung Tab S2 holte Samsung 2015 zum Schlag gegen das iPad Air 2 aus: Design und Performance bewegten sich auf Augenhöhe, wodurch das Samsung Tablet für all diejenigen interessant wurde, die ein High-End-Device außerhalb des iOS-Ökosystems suchten.

Über das Tab S3 gibt es bislang zwar kaum Gerüchte - allerdings berichtete Trusted Reviews Anfang 2017, dass ein Android-Tablet mit der Modellnummer "SM-T825" von der WiFi-Alliance zertifiziert wurde. Dass es sich dabei um das Tab S3 handelt, ist nicht zweifelsfrei bewiesen, allerdings taucht das Device auch im GFXBench-Benchmark unter dieser Modellbezeichnung auf. Darüber hinaus werden dort auch die Spezifikationen des Samsung Tablets näher beschrieben: ein 9,6-Zoll-Display, ein Qualcomm Snapdragon 820, 4 GB RAM und eine 12-Megapixel-Kamera soll das Gerät an Bord haben. Ob es sich dabei nun tatsächlich um das Galaxy Tab S3 handelt oder nicht: Samsung hat in jedem Fall ein neues 9-Zoll-Tablet in der Mache.

Google Chrome OS Tablets

Google verkündete kürzlich, dass alle Chromebooks, die im Jahr 2017 erscheinen, kompatibel mit Android-Apps sein werden. Ein Schachzug der nahelegt, dass der Internet-Gigant Chrome-OS-Tablets plant. Zudem sagte Rajen Sheth - bei Google verantwortlich für Android- und Chrome-Produkte - kürzlich in einem Interview mit "The Verge", dass sein Unternehmen derzeit an der Touch-Optimierung von Chrome OS arbeitet.

Darüber hinaus erklärte Sheth, dass Google künftig dafür sorgen will, dass Android-Apps besser auf größeren Displays laufen. So soll der "Desktop-Feel" von Chrome OS mit einer "Android tablet experience" kombiniert werden. Die konkrete Bestätigung, dass entsprechende Devices derzeit in Vorbereitung sind steht zwar noch aus, die Äußerungen des Google-Mannes lassen aber eigentlich nur zwei Schlüsse zu: Entweder plant Google den Release proprietärer Chrome-OS-Tablets oder die Öffnung seines Ökosystem für andere Hersteller, um neue Tablets und Hybrid Devices auf den Markt zu bringen. Wie "The Verge" hervorhebt, ist auch nicht ausgeschlossen, dass Google auf Grundlage des Pixel C neue Geräte auf den Markt bringt, die dann auf dem verbesserten Chrome OS laufen.

Asus ZenPad 3S 10 LTE

Im Gegensatz zu den bereits genannten Geräten ist der verbesserte Nachfolger des ZenPad 3S 10 bereits angekündigt und erhältlich. Letzteres allerdings bisher nur in Malaysia.

Ein Blick auf die inneren Werte: Ein Snapdragon 650-Prozessor, LTE, 4GB RAM und 32 GB Speicher sorgen für ausreichend (Alltags-)Speed und (-)Platz, dazu soll das Asus Tablet bis zu 16 Stunden mit einer Akkuladung durchhalten. Das schlanke Alu-Gehäuse und ein 2K-IPS-Display sind ebenfalls erwähnenswert.

Amazon Fire Tablets

Nicht jeder braucht High-End-Technik im Tablet - insbesondere dann, wenn das Teil nur für Netflix-Marathons und Games genutzt wird. Für diese Klientel bietet sich Amazons Fire-Familie an, die nicht nur günstige Tablets, sondern diverse Geräte mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit beinhaltet. Das letzte Update für die Fire Tablets brachte Amazon im September 2016 an den Start - mit der Vorstellung des Amazon Fire HD 8, das in Sachen Storage, Leistung und Akku verbessert wurde.

Im Fall des Fire 7 und Fire HD 10 liegt die letzte Überarbeitung mittlerweile schon zwei Jahre zurück - es würde also durchaus Sinn machen, die beiden Devices einer Frischzellenkur zu unterziehen. Insbesondere, da am Fire HD 10 lediglich kosmetische Änderungen vorgenommen wurden und das Device von technischer Warte aus inzwischen mehr als altbacken (1 GB RAM, 1,5GHz-Prozessor) wirkt.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer US-Schwesterpublikation cio.com.

 

Erhart von Ammon

Tablets werden erst dann eine grössere Verbreitung finden, wenn man sich unterwegs nicht mehr um das Netzwerk kümmern muss - wenn 3G/4G an Bord ist. Einfach - auch anstelle des Notebooks überall nutzen.

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