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T-Systems will Service-Levels prozessorientiert analysieren

17.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Um die Servicevereinbarungen mit seinen Outsourcing-Kunden überwachen zu können, nutzt der Dienstleistungsriese T-Systems künftig die Corporate-Performance-Lösung "Aris PPM" der IDS Scheer AG, Saarbrücken. In der ersten Projektphase wird die Telekom-Tochter das Tool für ein prozessbasiertes Monitoring der vereinbarten Service-Level-Agreements (SLAs) einsetzen, später will sie das Corporate Performance Management (CPM) mit Aris PPM auch als Service anbieten.

Für das Produkt von IDS Scheer entschied sich T-Systems nach der Implementierung eines Prototyps. Eine gravierende Rolle spielte dabei, so der Anbieter, die von "Kernleistungs-Indikationen" unterstützte Analyse der Geschäftsabläufe, die über eine rein "zahlenbasierende" Betrachtung der Systemleistung hinausgehe, indem sie eine "selbsterklärende Prozessanalyse" anbiete.

Mit Aris PPM lassen sich Verfügbarkeit und Sevicequalität der genutzten IT-Struktur vom "Process Performace Cockpit" aus überwachen. Eventuelle Störungen der Abläufe werden an ein zentrales Service-Management-System gemeldet, das sich an der "IT Infrastructure Library" (Itil) orientiert. Es stellt die Datenbasis für das "Process Mining" bereit. Darunter versteht IDS Scheer eine automatisierte Analyse der Ist-Prozesse anhand von "Key Indicators". Die Auswertung arbeite mit regelbasierenden Algorithmen - eine Technik, die im Dezember 2004 vom Patent and Trademark Office (PTO) in Washington D.C. patentiert worden sei. (qua)