Umsatz rückläufig, Profit steigt

T-Systems schrumpft deutlich

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Die Einnahmen von T-Systems gingen im vergangenen Quartal um 7,5 Prozent zurück, vor allem, weil der Mutterkonzern spart.
Die T-Systems-Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2009. Quelle: T-Systems
Die T-Systems-Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2009. Quelle: T-Systems

Der Gesamtumsatz sackte in den Monaten Juli bis September 2009 auf 2,1 Milliarden Euro ab. Im Vergleichsquartal des Vorjahres belief er sich noch auf knapp 2,3 Milliarden Euro. Besonders schlecht lief das Geschäft mit inländischen Kunden, hier musste T-Systems einen Einbruch von 8,5 Prozent verkraften. Die Einnahmen mit der Deutschen Telekom schrumpften sogar um elf Prozent. Erfreuliche Daten übermittelten dagegen die Auslandsniederlassungen. Sie meldeten ein Umsatzwachstum von einem Prozent.

Unterm Strich blieb jedoch mehr Geld übrig: Das bereinigte EBITDA stieg im dritten Quartal um 13,8 Prozent auf 231Millionen Euro. Das bereinigte EBIT betrug 64 Millionen Euro nach zwölf Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 0,5 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 3,0 Prozent.

Über die gesamten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres betrachtet sieht der Einbruch nicht ganz so dramatisch aus. Der Neun-Monats-Umsatz sackte um fünf Prozent von 6,74 Milliarden Euro auf 6,41 Milliarden Euro. Dabei schrumpfte das Geschäft mit Kunden außerhalb der Deutschen Telekom um 2,8 Prozent im Jahresvergleich. Das, so teilte das Unternehmen mit, spiegele die allgemeine Marktsituation wider. Unternehmen starteten angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise weniger neue Projekte. (jha)