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T-Rex verschlüsselt früher als erwartet

01.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM teilt mit, dass seine jüngste Mainframe-Generation "z990" a.k.a. "T-Rex" ab 19. September und damit einen Monat früher als gedacht die vollen Kryptographie-Funktionen mit wahlweise "Clear-Key"- oder "Secure-Key"-Verschlüsselung nutzen können. Mit einer kleinen Einschränkung allerdings: Kunden, die als Betriebssystem Release 1.4 oder 1.2 des "z/OS" einsetzen, erhalten als erste Zugriff auf die Technik. Für Anwender von z/OS 1.3, z/VM 5.1 und OS/390 2.10 sollen die "Cryptographic Services" aber ebenfalls bereitgestellt werden. Ein zServer 990 mit z/OS 1.4 schafft nach Angaben des Hersteller bis zu 11.000 SSL-Transaktionen (Secure Sockets Layer) pro Sekunde. Dabei kommt ein spezieller PCIX Cryptographic Coprocessor (PCIXCC) zum Einsatz. Dieser leistungsfähigere Chip löst die bisher in der zSeries verwendeten "PCICC" und "CMOS Cryptographic Coprocessor Facility" ab.

Neben dem neuen Sicherheits-Prozessor wird auch die Version 4.0 der TKE-Workstation (Trusted Key Entry) vorgezogen. Diese soll ab Ende September generell verfügbar sein. (tc)