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T-Online verspricht sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindung

08.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - T-Online baut sein Portfolio weiter aus. Um eine sichere Kommunikation über die eigene Plattform zu ermöglichen, bietet der Internet-Service-Provider künftig durchgängig geschaltete Virtual-Private-Network-Verbindungen an. T-Online bedient sich bei dem Angebot der Dienste des Unternehmens NCP Engineering. Die Nürnberger haben eine Lösung entwickelt, die eigenen Angaben zufolge sowohl einen sicheren Tunnel durch das Internet schaltet als auch PKI-Funktionalität (PKI = Private Key Infrastructure) zur zusätzlichen Absicherung beinhaltet. Für die Beratung und Projektierung der Kunden zeichnet bei dem T-Online-Service die Firma Secunet verantwortlich.

Für Btx-Kunden von T-Online wird mittels neuester VPN-Technologie eine Migrationsmöglichkeit geschaffen, mit der diese ihre "geschlossenen Benutzergruppen" ersetzen können. Der hierfür entwickelte T-Online Client "Secure VPN" unterstützt den Einsatz von X.509-Zertifikaten einschließlich Smartcards. Für die User-Authentifizierung sind im Client auch Soft-Zertifikate vorgesehen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt auf der Basis von Triple DES oder Blowfish mit bis zu 448 Bit Schlüssellänge. Im Client ist eine Art Firewall-Funktionalität durch Network Address Translation (NAT) integriert, wodurch Attacken aus dem Internet erschwert werden.