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T-Online entscheidet sich für Messagevine-Software

18.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - T-Online wird die Server-basierte Software von Messagevine einsetzen, um seinen Dienst "T-Online Messenger" (TOM) zu realisieren. Nach Angaben von Eli Efrat, CEO bei MessageVine, ist der Deal über eine Million Dollar wert.

Über TOM sollen T-Online-Abonnenten nicht nur Instant Messages austauschen können, der Dienst werde beispielsweise auch Nachrichten liefern, Funktionen zum Online-Banking und einen E-Commerce-Bereich bieten. Und: TOM könne auch auf drahtlosen Geräten wie Handys genutzt werden. Die Messagevine-Lösung arbeitet laut Efrat mit dem Instant-Messaging-System ICQ von AOL und mit dem MSN-Messenger von Microsoft zusammen. In Kürze soll die Unterstützung von Yahoos Instant Messaging Service hinzukommen. Mit dem am weitesten verbreiteten Dienst AOL Instant Messenger (AIM) sei das System allerdings nicht kompatibel.

Unterstützt würden dagegen WAP-Handys, SMS und auch das i-Mode-System des japanischen Unternehmens NTT DoCoMo. Besitzer eines WAP-Handys können als TOM-Anwender dann künftig beispielsweise mit Mitgliedern ihrer Buddy-Liste kommunizieren. Die Benutzeroberfläche auf dem Handy sehe dabei aus wie beim Chat über den PC - mit "Anwesenheitsliste", damit der Anwender sofort sieht, wer aus dem Bekanntenkreis online ist, so Efrat.