T-Mobile und 3: Briten nutzen UMTS-Funkmasten künftig gemeinsam

18.12.2007
Die britische T-Mobile und 3 UK haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die Betreiber künftig Teile ihrer 3G-Netze zusammen nutzen werden. Die Vereinbarung gilt bis 2031 und soll in den nächsten 10 Jahren über 2 Milliarden Pfund einsparen.

Die britischen Mobilfunktöchter T-Mobile und 3 UK werden in Zukunft Teile ihrer 3G-Netze gemeinsam nutzen. Die beiden Unternehmen haben dafür heute eine Vereinbarung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit soll die Kosten für den Aufbau und die Instandhaltung reduzieren. Nach Schätzungen der beiden Firmen soll sich die Einsparung in den nächsten 10 Jahren auf rund 2 Milliarden Pfund belaufen. Die Kooperationsvereinbarung zwischen den bislang erbitterten Konkurrenten nährt auch wieder Gerüchte um eine Fusion der Netzbetreiber.

Das Geschäft beinhaltet jedoch nur die beiderseitige Nutzung der 3G-Netz-Zugangspunkte, inklusive Funkmasten und Infrastruktur. Die jeweiligen Netze sind nicht von der Vereinbarung berührt. Die Zusammenarbeit ist bis 2031 vereinbart und umfasst den Aufbau und die Instandhaltung des 3G-Mobilfunknetzes.

Großbritannien ist einer der am heißesten umkämpften Märkte in Europa. Fünf Netzbetreiber decken ihn ab, die drei größten sind Vodafone, o2 und Orange. Keiner von ihnen kommt auf einen Marktanteil, der größer als 30 Prozent ist. T-Mobile und 3 UK sind die kleinsten und leiden am stärksten unter den aggressiven Preissenkungen, mit denen sich die Mitbewerber einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen wollen.

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