Mini-Funkzellen

T-Mobile testet Femtocells

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Als vermutlich erster deutscher Mobilfunkbetreiber hat die Telekom-Tochter T-Mobile im Juni einen Pilotversuch mit den kleinen Mobilfunksendestationen gestartet.
Foto: Sprint

Die Minifunkzellen (Femtocells) erlauben es Nutzern, im Büro oder zu Hause ein eigenes Kleinst-UMTS-Netz einzurichten. Auf diese Weise sollen sowohl die Qualität der UMTS-Sprachverbindungen als auch die Nutzbarkeit von schnellen Datenverbindungen per HSDPA und HSUPA deutlich verbessert werden. Für den Aufbau der mobilen Breitbandverbindung wird die Mobilfunkzelle dazu einfach mit dem vorhandenen DSL-Anschluss verbunden - laut T-Mobile kann man die Femtocell dabei komfortabel via Plug & Play installieren. Auf interessierte Endnutzer lässt der Carrier aber zunächst dennoch nicht los: Der Femtocell-Feldversuch innerhalb des Konzerns Deutsche Telekom findet im Großraum Köln/Bonn statt.

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