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T-Mobile muss US-Mitarbeitern 4,8 Millionen Dollar Gehalt nachzahlen

26.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - T-Mobile USA hat sich bereit erklärt, den mehr als 20.000 Beschäftigten in 13 Call-Centern nachträglich 4,8 Millionen Dollar für bereits geleistete Überstunden zu zahlen. Der sechstgrößte Mobilfunkanbieter in den USA legte mit diesem Vergleich eine Klage vor einem Arbeitsgericht in Bellevue, Washington, bei.

In einer Untersuchung in drei Call-Centern der Telekom-Tochter hatte das US-Arbeitsministerium festgestellt, dass T-Mobile USA seine Angestellten nicht für die Vorbereitungszeit vor Beginn ihrer Schicht entlohnt habe. Als Entschädigung erhält nun jeder der 20.546 Callcenter-Angestellten für die Zeit vom 16. November 2000 bis zum 14. Oktober 2003 eine Nachzahlung. Abhängig von der Stundenzahl könne diese von wenigen Dollar bis hin zu mehreren hundert Dollar variieren, so Firmensprecherin Kim Thompson. Mit dem Vergleich ist kein Schuldeingeständnis verbunden, so T-Mobile. Das Problem sei, dass einige Mitarbeiter im Kundenservice aus guter Absicht früher mit ihrer Schicht begonnen hätten, ohne diese Zeit aufzuschreiben. (mb)