Google-Handy

T-Mobile G1 ab Frühjahr in Deutschland erhältlich

12.12.2008
T-Mobile hat sein Google-Handy erstmals in Deutschland präsentiert. Das T-Mobile G1 mit dem Betriebssystem Android soll im 1. Quartal 2009 in den Handel kommen.

T-Mobile hat das Google-Handy G1 auf einer Presseveranstaltung in Berlin erstmals deutschen Journalisten präsentiert. Das Gerät wird im 1. Quartal 2009, also zwischen Januar und März, in den Handel kommen. Die CeBIT könnte einen schönen Starttermin markieren. Doch über das genaue Datum hat T-Mobile keine Angaben gemacht, genausowenig wie über die Tarife. Man kann aber davon ausgehen, dass sie ähnlich wie beim iPhone gestaltet werden.

Bald auch in Deutschland: T-Mobile G1.
Bald auch in Deutschland: T-Mobile G1.

Das T-Mobile G1 fühlte sich bei der Presseveranstaltung wie eine perfekte Mischung aus Blackberry und iPhone an. Der Touchscreen ist genauso schnell und präzise wie bei Apple. Mit der Tastatur und dem Trackball steuert sich das T-Mobile G1 genauso akkurat wie ein Blackberry. Das neue Gerät bringt das beste von beiden Bedienungsformen zusammen, ohne dass man sich dazwischen entscheiden muss. Die Gerüchte, nach denen das von HTC hergestellte Handy die gleichen Touchscreens benutzt wie das iPhone und die gleichen Trackballs wie das Blackberry Bold 9000, könnten wirklich wahr sein.

Die häufig kritisierte Bauform des T-Mobile G1 erwies sich beim Anfassen als viel eleganter und solider, als die Fotos erwarten ließen. Der Touchscreen fühlt sich beim Aufschieben keineswegs wackelig an.

Das T-Mobile G1 ist etwa so groß wie das Nokia E71, allerdings 6 Millimeter dicker und mit 159 Gramm auch fast 30 Gramm schwerer. Der Touchscreen hat die gleiche Auflösung wie das Apple iPhone 3G und das BlackBerry Bold: Auf 320 x 480 Pixeln werden Filme und Fotos gestochen scharf dargestellt. Der Slider verfügt über eine breite Connectivity: GSM, EDGE und UMTS stehen zum Telefonieren und für die Datenkommunikation im Handynetz bereit, per WLAN verbindet sich das Telefon mit lokalen Netzwerken oder öffentlichen Internet-Hotspots.

Für die mobile Positionsbestimmung ist ein GPS-Chip integriert und das notwendige Kartenmaterial kommt von Google Maps. Mit Google Street View kann man aus der Vogelperspektive landen und sich virtuell umschauen, wofür Google in den vergangenen Monaten viele Städte der Welt mit Spezialfahrzeugen abgefahren hat. Eine vollautomatische Kamera auf dem Dach hat während der Fahrt bis zu 30 Mal pro Minute fotografiert und Google hat die Bilder zu 360-Grad-Ansichten zusammengeklebt, in denen man sich jetzt auf dem Handy umsehen kann.

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