iPhone-Alternative

T-Mobile forciert Android-Start

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Während die Telekom-Tochter T-Mobile hierzulande aufs neue Apple iPhone schwört, setzt ihre US-Schwester auf die Android-Plattform von Google. Gerüchten zufolge will der Mobilfunkanbieter das erste Modell bereits im Oktober anbieten.

Wie verschiedene US-Blogs berichten, wird T-Mobile USA die Android-Handys zeitgleich mit der Erweiterung seines 3G-Netzes auf 20 weitere US-Städte launchen. Bei dem vermutlich weltweit ersten kommerziell verfügbaren Google Phone soll es sich um das "HTC Dream" handeln. Den wenigen existierenden Informationen zufolge verfügt das Gerät über ein großes Multi-Touch-fähiges Display mit haptischem Feedback - plus eine ausfahrbare oder schwenkbare Buchstabentastatur.

HTC Dream: Ein früher Prototyp von Ende 2007
HTC Dream: Ein früher Prototyp von Ende 2007
Foto: Google

Mit 12,5 cm Länge und 7,5 cm Breite ist das HTC Dream deutlich größer als das iPhone. Offiziell wurden die Berichte von T-Mobile USA nicht bestätigt. Ende Juni hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider gemeldet, dass Googles Partner im Mobilfunkbereich Probleme hätten, ihre Endgeräte für das "Android"-Betriebssystem rechtzeitig fertigzustellen. So hatte Google bei der Vorstellung seiner Open Handset Alliance und des Betriebssystems Android im November vergangenen Jahres erste Android-Smartphones für das zweite Halbjahr 2008 in Aussicht gestellt. Inzwischen wurde dieser Termin auf das vierte Quartal hinausgeschoben. Branchenkenner vermuten, dass T-Mobile USA zunächst auf sein Design und eigenen Dienste verzichten wird, um das Google-Handy schnellstmöglich auf den Markt zu bringen. (mb)