Tuning für Client-PCs

Systemoptimierung unter Windows 7

01.02.2013 | von Ramon Schwenk
Volle Leistung bietet nur ein frisch aufgesetztes Windows 7. An vielen Ecken gewährt Windows 7 Einstellmöglichkeiten zur Systemoptimierung. Durch regelmäßige Kontrolle und Anpassungen lässt sich ein Teil der ursprünglichen Leichtigkeit zurückgewinnen.

Versteckte Parameter, geheime Registry-Hacks, undokumentierte Tweaks - auch bei Windows 7 läßt sich unter der Haube wieder viel nachjustieren. Doch viele Tipps, die sich in Foren, Tipps-Archiven und Blogs finden, stammen aus dem Reich der Mythen. Je technisch versierter eine Erklärung beschrieben wird, umso eifriger wird das vermeintliche Dopingmittel ausprobiert. Viele Nutzer erliegen dabei der Placebo-Wirkung.

Sicher ist: Ein Teil der Arbeitsgeschwindigkeit eines frisch installierten Betriebssystems geht Windows 7 verloren, nachdem zig Anwendungen, Tools, Systemdienste und Add-ons installiert sind. Sicher ist auch, dass sich durch das Abschalten nicht benötigter Systemkomponenten und durch das Entfernen überflüssiger Softwaremodule einige der Leistungsreserven zurückgewinnen lassen.

Gegen eine Neu-Installation als Alternative zum Tuning sprechen gleich mehrere Gründe. Sie ist meist mit einer Neuformatierung der Betriebssystem-Partition verbunden. Dabei gehen fast zwangsläufig wichtige Daten verloren. Zum Beispiel die über die Computerverwaltung zugänglichen Protokolldateien, die bei der Ursachenforschung behilflich sein können wenn auch die neue Windows-Installation den alten Fehler zeigt. Oder die Konfiguration diverser Programme, die der Nutzer in mühevoller Handarbeit nachziehen muss. Oder das nur im Mailprogramm gespeicherte Passwort für den Zugriff auf den Mailserver. Dagegen ist das Tuning rasch und weitgehend ohne schädliche Nebenwirkungen durchgeführt.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation TecChannel. (ph)