Auch für einfache Handys

Synchronica macht Push-E-Mail zur Massenware

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Mit der Lösung "Synchronica SimpleMail" erweitert der britische Synchronisationsspezialist den adressierbaren Markt für Push-E-Mails auf nahezu alle gängigen Mobiltelefone.

Synchronica SimpleMail basiert auf der Technik des kürzlich von Synchronica übernommenen Wettbewerbers AxisMobile und enthält Gateways, um die E-Mails als SMS beziehungsweise MMS zu versenden, sowie eine Client-lose Lösung für den Zugriff via WAP-/XHTML-Browser. Eine geschützte Transcoding-Gateway reduziert außerdem die Größe von Bildern vor dem Versand und erlaubt die Darstellung von anderen Anhängen wie Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien - selbst auf Mobiltelefonen, die diese Funktion normalerweise nicht unterstützen.

Mit dem Produkt adressiert Synchronica vor allem die Schwellenländer, in denen große Bevölkerungsteile noch keinen Zugang zu einem PC haben und das Handy eine vielseitige und vor allem auch erschwingliche Alternative dazu einsetzen. "Weltweit gibt es über 3,5 Milliarden Handy-Besitzer und mehr als zwei Millionen Mailboxen", erklärt Synchronica-CEO Carsten Bringschulte. Ziel seines Unternehmens sei es, den mobilen E-Mail-Zugriff mit der breitesten Auswahl von Geräten zu ermöglichen.

Nach eigenen Angaben haben die Briten bereits Lizenzvereinbarungen mit zwei Carriern in Afrika und Indien abgeschlossen, ein Netzbetreiber in Russland/GUS hat zusätzliche Lizenzen für Synchronica SimpleMail bestellt.