Mittwochsgerücht

Symantec will Veritas jetzt doch verkaufen

08.07.2015
Der IT-Sicherheitsanbieter Symantec bringt seine Datenspeichertochter Veritas Insidern zufolge nun doch nicht an die Börse.

Das Unternehmen stehe kurz vor dem Verkauf der Sparte an den Finanzinvestor Carlyle Group für sieben bis acht Milliarden US-Dollar, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegeheit vertraute Personen. Die Verhandlungen liefen noch und die Gespräche könnten immer noch scheitern.

Symantec-Zentrale in Mountain View, Kalifornien
Symantec-Zentrale in Mountain View, Kalifornien
Foto: Symantec

Ursprünglich wollte Symantec sich in zwei Teile aufspalten und Veritas an die Börse bringen. Dass alternatiuv auch ein Verkauf geprüft werde, hatte das "Wall Street Journal" bereits im April kolportiert. Die Kalifornier hatten Veritas 2005 für mehr als 13 Milliarden Dollar gekauft, aber nie wirklich mit ihrem früheren Security-Kerngeschäft integriert. Veritas generiere zwar Cash Flow, wachse aber zu langsam und müsste eigentlich restrukturiert und verschlankt werden, heißt es weiter. (dpa/tc)