Symantec verschiebt Entwicklung von Deutschland nach Indien

03.08.2006
Der Softwareanbieter kündigt rund 30 Mitarbeitern, die bislang Weiterentwicklung der "LifeState"-Produkte sowie deren Qualitätssicherung betrieben haben.

Der Security-Spezialist Symantec löst seine Entwicklungsabteilung in Starnberg auf. Dort haben bislang rund 30 Mitarbeiter Entwicklungsarbeiten sowie die Qualitätssicherung für das Recovery-Produkt Lifestate betrieben. Die Software hat Symantec mit der Übernahme von On Technology im Februar 2004 übernommen. Nahezu der komplette von der Auflösung nun betroffene Mitarbeiterstamm in Starnberg wechselte im Rahmen der Akquisition unter das Symantec-Dach.

Die Software-Entwickler wurden von dem Entschluss überrascht. Wie eine dem Unternehmen nahe stehende Quelle berichtet, wurde die Mitarbeiter am vergangenen Freitag mündlich über die Pläne in Kenntnis gesetzt, die schriftliche Kündigung soll in der kommenden Woche folgen, der operative Betrieb wurde zumindest in der Entwicklungsabteilung bereits eingestellt. Einen Sozialplan soll es angeblich nicht geben, Symantec setzt auf eine schnelle Trennung mit Hilfe von Abfindungszahlungen. Nicht betroffen sind Call-Center, Verkauf und Schulung. Diese Abteilungen sollen mit der Niederlassung in Ismaning verschmolzen werden.

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