CeBit 2011 – Wider den digitalen Kollaps

Symantec stellt neues Norton 360 V5 vor

Der Video-Wizard hat alle Bewegtbildinhalte der IDG Business Media GmbH unter seiner Fuchtel. Er befüllt die Redaktionssysteme, filmt, schneidet und sieht zu, dass in den Videogalerien stets spannende Themen zu finden sind. Wer will, kann ihn auch im Web 2.0 antreffen, unter anderem bei Facebook und Twitter.

Das optimierte All-in-One Paket soll mit verbesserter Performance und aktuellen Technologien für unbeschwertes Online-Leben sorgen.

Neben den bewährten Funktionen der Security-Suite bietet der Neuling nun Backup und Systemoptimierung. Damit will Norton mit dem Vorurteil aufräumen, dass Antiviren-Programme allesamt Performance Killer seien. Version 5.0 wartet sogar mit sogenannten „Performance-Alerts“ auf. Belastet eine Anwendung die Systemleistung zu sehr, schlägt Norton Alarm. Wer den Dienst nicht mag, schaltet ihn einfach ab. PassMark Software, ein Performance-Test für Antiviren-Tools, gab Norton 360 V5 die höchste Punktzahl für Leistung und Geschwindigkeit. Laut den Untersuchungen des Testlabors performte Norton 360 5.0 insgesamt 37 Prozent besser und scannte um 45 Prozent schneller als der getestete Durchschnitt.

„Einfache Bedienbarkeit für den Nutzer stand bei der Entwicklung an erster Stelle“, so Stefan Wesche, Spezialist für Consumer-Produkte bei Symantec. Einmal eingerichtet solle sich der Administrationsaufwand auf ein Minimum reduzieren, allerdings nicht auf Kosten der Sicherheit. Um dies zu unterstreichen führt Symantec einen weiteren Benchmark-Test ins Rennen. Beim Test der Dennis Technology Labs schaffte Norton eine sagenhafte Quote von 100 Prozent erkannter und reparierter Malware, und konnte sich von der Konkurrenz absetzen.

Neue Schädlinge erkennt Norton anhand eines Reputationssystems. Dabei wird jede Datei schon während des Downloads über das Reputationssystem auf ihren Ruf hin geprüft. Potenziell gefährliche Anwendungen werden so enttarnt, bevor sie auf den Rechner gelangen. Eine andere Möglichkeit, eine Datei als schädlich zu erkennen, bietet ihr Verhalten. Wertet Norton dies als „negativ“, also als geeignet, gängige Schutzsysteme zu umgehen, handelt das Programm eigenständig und blockt die Ausführung.

Auch dem „Search-Results-Poisoning“ sagt Norton 360 V5 den Kampf an. Darunter versteht man falsche Ergebnisse, die Internetnutzern bei Suchmaschinenanfragen präsentiert werden. Klickt man auf die gefälschten Links, landet man auf einer Kompromittierten Webseite, die im Hintergrund Schadcode ausführt. Die neue Norton Lösung zeigt jedoch unbedenkliche Suchergebnisse mit einem grünen Flag an.