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Symantec legt deutlich zu

25.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die auf IT-Security- und Tool-Software spezialisierte US-Firma Symantec konnte im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 aus dem gestiegenen Sicherheitsbewusstsein der Kunden kräftig Kapital schlagen: Im Schlussquartal steigerte das im kalifornischen Cupertino ansässige Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel auf 390 Millionen Dollar. Die Einnahmen im Gesamtjahr lagen bei 1,4 Milliarden Dollar, das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 31 Prozent.

Als Nettoergebnis wies Symantec einen Profit von 248 Millionen oder 1,54 Dollar pro Aktie aus, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 28 Millionen Dollar oder 20 Cent je Anteil angefallen war. Im Schlussquartal kletterte der Überschuss von fünf Millionen auf 68 Millionen Dollar oder 41 (drei) Cent pro Aktie. Abzüglich akquisitionsbedingter Aufwendungen und anderer Sondereffekte stieg der (Pro-forma-)Profit im vierten Geschäftsquartal von 65 Millionen auf 78 Millionen Dollar oder 47 (41) Cent pro Anteilschein. Laut Umfrage von First Call Thomson übertraf Symantec damit die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Plus von 46 Cent je Anteil gerechnet hatten.

Enttäuschend schwach fiel jedoch die Prognose für das laufende erste Geschäftsquartal aus: So stellte das Management für die Monate April, Mai und Juni zwar Einnahmen zwischen 370 Millionen und 390 Millionen Dollar in Aussicht. Der Pro-forma-Gewinn soll jedoch mit 38 Cent pro Aktie deutlich hinter dem Wert des vierten Quartals zurückbleiben, gleichzeitig hatten die Finanzexperten im Vorfeld ein Plus von 40 Cent je Anteil erwartet. Auch der für das Gesamtjahr prognostizierte Pro-forma-Profit von 1,88 Dollar je Aktie bei 1,65 Milliarden Dollar Umsatz liegt drei Cent unter dem Analystenkonsens (1,91 Dollar pro Anteil). (mb)