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Sybase iAnywhere erweitert Kernkomponenten seiner Mobility-Suite

09.11.2006
Neue Funktionen sollen den Aufbau mobiler Mail-Infrastrukturen erleichtern sowie den Schutz mobiler Geräte verbessern.

Mit "Afaria 5.5" und "Onebridge 5.5" hat Sybase iAnywhere zwei Kernkomponenten seiner Suite für mobile Unternehmenslösungen überarbeitet. Unter anderem sollen die Module nun besser miteinander verzahnt sein. Ferner wurde die Unterstützung mobiler Endgeräte erweitert. Gerade die Unabhängigkeit von einem bestimmten Endgeräte-Betriebssystem stellt der Hersteller im Vergleich zu anderen Mobility-Lösungen als einen Vorteil dar.

In der Version 5.5 unterstützt Onebridge, das zur Mobilisierung von Applikationen und als Mail-Plattform dient, nun auch Geräte mit dem Betriebssystem Symbian 9. Das sind beispielsweise die neuen Geräte der Nokia E- und N-Series oder die Modelle P990i und M600 von Sony-Ericsson. In Sachen E-Mail ist nun der Zugriff auf firmeninterne Adressverzeichnisse möglich, ohne dass diese auf das Endgerät heruntergeladen werden müssen. Zudem können die Benutzer Unterordner auswählen, die sie auf ihrem mobilen Gerät betrachten wollen. Vielreisende dürften es schätzen, dass sie nun das Push-Verhalten selbst definieren können - etwa in Abhängigkeit vom Batteriestatus oder ihren Anforderungen an Echtzeit-Daten. Ferner sind laut iAnywhere Onebridge und Afaria vollständig interoperabel zueinander, so dass Unternehmen mobile Devices komplett verschlüsseln oder sperren können, um die Sicherheit zu erhöhen.

Afaria ist das Sicherheits- und Management-Modul der iAnywhere-Suite. Es soll einerseits die sichere Übertragung von Daten gewährleisten, andererseits das Management der mobilen Endgeräte vereinfachen. In der Version 5.5 hat das Unternehmen beispielsweise die Benutzerfreundlichkeit seines Security Managers überarbeitet. Gerade in Sachen Sicherheit stören häufig triviale Dinge die Alltagstauglichkeit - etwa wenn der User erst einen Pin-Code eingeben und das gesamte Gerät entsperren muss, um ein Gespräch zu führen. Unter Afaria 5.5 können nun Telefonate geführt werden, während das Gerät gesperrt ist. Andere Verbesserungen betreffen das Patch-Management und die Konfiguration der drahtlosen Geräte. Kommt der User unterwegs gar nicht mehr mit seinem Endgerät zurecht, so kann ihm die IT-Abteilung jetzt per Fernkontrolle unter die Arme greifen. (hi)