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Sybase erfüllt die Erwartungen

22.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Datenbankanbieter Sybase (der sich selbst inzwischen als Infrastruktur- und Integrationsunternehmen bezeichnet) hat für das erste Quartal 2002 einen Nettoverlust von 116,4 Millionen Dollar oder 114 Cent pro Aktie ausgewiesen nach einem Gewinn von 14,9 Millionen Dollar oder 16 Cent im Berichtszeitraum des Vorjahres. Der Proforma-Gewinn betrug aktuell 21,1 Millionen Dollar oder 21 Cent pro Aktie und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz ging im Jahresvergleich von 229,7 auf 211 Millionen Dollar zurück.

"Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin schwierig", konzedierte Chairman, CEO (Chief Executive Officer) und President John Chen. "Wir hatten zwar keinen so heftigen Umsatzeinbruch wie manche Wettbewerber, hatten aber mit verschobenen Investitionsentscheidungen und kleineren Aufträge zu kämpfen. Dies betrifft vor allem zwei unserer Hauptmärkte, nämlich Finanzdienstleistungen und Telekommunikation." Erfreut äußerte sich Chen dann über einige prominente Neukunden, darunter Lehman Bros., Siemens Medical, Bell South und China Telecom. (tc)