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Suse und Siemens hieven Linux auf 4 GB RAM

13.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank einer erfolgreichen Kooperation zwischen dem Nürnberger Linux-Distributor Suse GmbH und der Münchner Siemens AG kann Linux nun auf Intel-Servern bis zu 4 GB Hauptspeicher verwalten (vorher: 2 GB). Damit qualifiziert sich das quelloffene Unix nach Ansicht von Suse-Geschäftsführer Roland Dyroff als echte Alternative für speicherintensive Anwendungen, beispielsweise große R/3-Installationen. Die aus der bayerischen Kooperation entstandene Erweiterung ist ab sofort als Patch auf dem FTP-Server von Suse erhältlich und dank enger Kooperation mit Linux-Urheber Linus Torvalds auch bereits Bestandteil des aktuellen Entwickler-Kernels (2.3.15).