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Suse plant Preismodell für Großkunden

14.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut CEO Richard Seibt arbeitet die Suse Linux AG an einem volumenabhängigen Preismodell für Großabnehmer. Ähnlich dem Vorgehen traditioneller Hersteller gewähre man Kunden bei Abnahme größerer Mengen künftig einen Rabatt auf den Einzelverkaufspreis. Derartige Vereinbarungen hätten sich in der Softwareindustrie zum Standard entwickelt. Mit dem sogenannten Volume Pricing Agreement (VPA) könnten Großunternehmen ihre IT-Kosten beim Einsatz von Linux reduzieren. OEM- und Handelspartner würden ebenfalls profitieren, wenn sie den Preisvorteil an ihre Kunden weitergäben. Seibt hatte erst kürzlich erklärt, aufgrund der gestiegenen Nachfrage mit dem PC-Direktvertreiber Dell über eine engere Kooperation zu verhandeln. (wh)