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Suse kündigt Enterprise Server für Itanium an

26.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Suse Linux AG hat gestern angekündigt, sie werde mit ihrem United-Linux-basierenden "Enterprise Server 8" ab Ende des Monats Intels 64-Bit-Plattform Itanium unterstützen. Der Enterprise Server ist gleichzeitig die bevorzugte Linux-Distribution für die gestern von Groupe Bull angekündigten "Novascale"-Server mit Itanium-Prozessoren.

Daneben wird der Enterprise Server auch auf die iSeries, zSeries und pSeries von IBM portiert. Diese laufen von Haus aus meist unter ihren angestammten Betriebssystemen OS/400, MVS - OS/390 - z/OS und AIX. Anwender installieren auf ihren Produktionssystemen aber auch hier und da Linux-Partitionen, um die Vorteile von Open-Source-Software für bestimmte Infrastruktur-Anwendungen zu nutzen.

Suses erster Referenzkunde für den Enterprise Server auf Itanium ist die Distributed Terascale Facility, ein Gemeinschaftsprojekt von US-Behörden und -Universitäten zur Errichtung von "Teragrid"-HPC-Clustern. Das Suse-Betriebssystem wird dort von IBM Global Services auf einer Reihe von Itanium-Systemen installiert; nach Angaben des Nürnberger Unternehmens hat der Deal ein Volumen von einigen Hunderttausend Dollar. Weitere Informationen zum Teragrid-Projekt finden Interessierte hier. (tc)