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Suse erleichtert Linux-Installation auf IBM-Großrechnern

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Suse verspricht mit dem "Suse Linux Enterprise Server Starter System for System z" eine einfachere Linux-Installation auf Mainframes von IBM.

Das SLES Starter System könnten auch Anwender mit wenig bis keiner Erfahrung mit Linux oder z/VM installieren, verspricht das Nürnberger Unternehmen. "Linux auf einem Mainframe zu installieren oder auf einem x86-Server, das sind zwei ganz unterschiedliche Vorgehensweisen", erläutert Meike Chabowski von Suse.

Das Starter System mache nicht nur die Installation schneller und einfacher, sondern verschaffe Kunden einen klaren Mehrwert bei Proof-of-Concepts für Mainframe-Linux, weil sie auf ihr vorhandenes Linux-Wissen aufbauen könnten und keine zusätzlichen Mainframe- oder IT-Kenntnisse erforderlich seien.

IBM-Großrechner (z12)
IBM-Großrechner (z12)
Foto: IBM

Das Starter System ist einer Mitteilung zufolge ein vorgefertigter Installations-Server für SLES for System z, der sich auf einem z/VM-System (ab z11 SP1) mittels eines Conversational-Monitor-Systems installieren lässt. Dabei benötigt man kein weiteres System fürs Hosting der Installationsdateien, keine Netzverbindung außerhalb des Großrechners und keine Änderungen an der Firewall.

Für eine allgemeine Verwendung eignet sich das speziell angepasste Starter System aber ausdrücklich nicht; es ist für die Installation weiterer SLES-Instanzen in virtuellen Maschinen gedacht. Weiterführende Informationen und den kostenlosen Download finden Interessierte unter http://www.suse.com/startersystem.