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Surfen mit dem Handy steckt noch in den Kinderschuhen

25.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zu mühsam, zu langsam, zu wenig Inhalte, dies ist das Fazit einer Untersuchung der Stiftung Warentest zum Thema Surfen per Handy. Das Verbraucherinstitut hatte für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift zwei Mobiltelefone getestet, die mit einer Internet-Zugangsoption ausgestattet sind. Bei diesen Geräten ermöglicht es ein integrierter WAP (Wireless Application Protocol)-Browser, entsprechend aufbereitete Daten aus dem Internet abzurufen. Das Informationsangebot erwies sich jedoch als ausgesprochen dürftig. Außerdem weist die Übertragungsgeschwindigkeit noch erhebliche Mängel auf, was bei dem derzeitigen Onlinepreis von 39 Pfennig pro Minute hohe Kosten verursachen kann. Als positiv bewertet die Zeitschrift, dass keine Anmeldekosten und Monatsgebühren für den Internet-Zugang anfallen.