Windows Tablet

Surface hinkt im Benchmark hinterher

Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.
Microsoft-CEO Steve Ballmer lobt das Tablet Surface in den höchsten Tönen, es sei das einzige Gerät auf dem Markt, mit dem man sowohl ein Tablet zum Spielen als auch einen PC zum Arbeiten erhalte.

Genau diese Zwischenstellung schätzt Apple-Chef Tim Cook gering, das Surface sei "ein Kompromiss" und "verwirrend". Dass womöglich Cook recht gehabt könnte, zeigt ein unabhängiger Geschwindigkeitstest von Futuremark. Im Browser-Benchmark Peacekeeper schnitt demnach das Microsoft Surface enttäuschend ab und erhielt mit 348 Punten nur ungefähr ein Drittel der Punkte des schnellsten Tablet im Test, des iPad 4 (951 Punkte). Sogar das 2011er-Modell iPhone 4S war mit 438 Punkten schneller, auch das neue iPad Mini (515 Punkte) und das Google Nexus 7 (489 Punkte). Lediglich das Eee Pad Transformer Prime von Asus war beim Surfen im Web noch langsamer als das Microsoft Surface (344 Punkte).

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation Macwelt.