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Supreme Court lockert Online-Handel mit Wein

17.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den USA fallen die letzten Restriktionen im Online-Handel: Der Oberste Gerichtshof erklärte nun Bundesgesetze für ungültig, die den direkten Verkauf von Wein über die Staatsgrenzen von New York, Michigan und sechs weiteren US-Bundesstaaten hinaus reglementierten. Nach dem knappen 5-zu-4-Urteil rechnen Marktbeobachter damit, dass die Online-Umsätze mit Wein in den USA nun deutlich ansteigen. So können Weinliebhaber aus den immerhin 24 restriktiveren Bundesstaaten, die bislang auf Zwischenhändler angewiesen waren, den vergorenen Traubensaft nun via Internet auch bei kleineren Weinkellereien beziehen. 2004 gaben die US-Bürger insgesamt 23,2 Milliarden Dollar für den vergorenen Rebensaft aus, davon entfielen jedoch nur geschätzte ein bis drei Prozent auf Online-Käufe. (mb)