Superzoom-Kamera im Test: Kodak Z710

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Mit der Z710 setzt Kodak die Reihe der Superzoomer fort. Die Bridge-Kamera ist mit optischem 10fach-Zoom vom Typ Schneider-Kreuznach Variogon ausgestattet. Einen Bildstabilisator gibt's nicht.

Testbericht

Bildqualität: In allen Messbereichen schaffte die Kamera eine nahezu gleich hohe Auflösung, was insgesamt in einem hohen Wirkungsgrad resultierte. Die Eingangsdynamik, sprich die möglichen Blendenstufen, war mittelprächtig. Die Ausgangsdynamik, also die darstellbaren Helligkeitsstufen, dagegen sehr hoch. Das bedeutet, dass die Kamera auch mit kontrast- und detailreicheren Motiven gut klarkommt. Bei mittlerer Brennweite stellten wir fest, dass die Helligkeit um 0,9 Blenden nachließ, was recht viel ist. Von ISO 64 bis ISO 200 war das Bildrauschen kaum vorhanden bis noch akzeptabel. Bei ISO 400 lag es dann schon nahe am kritischen Bereich.

Ausstattung: Die Bridge-Kamera bietet Blenden- und Zeitvorwahl sowie manuelle Optionen für Belichtungsmessung und Weißabgleich. Ihr Brennweitenbereich beginnt bei erst 38 Millimetern - für Nahaufnahmen müssen Sie also schon recht bald den Makromodus nehmen.

Fazit: Kodaks Bridge-Kamera gefiel uns vom Gehäuse her sehr gut. Auch die Bildqualität konnte uns bis auf das zum Teil starke Rauschen überzeugen. Außerdem ist das Gerät sehr schnell.