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Suns T3 läuft bald auch an Linux-Servern

07.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Linux-Dienstleister Linuxcare wird für das Netzwerk-basierte Speichersystem "Storedge T3" von Sun Microsystems die entsprechende Linux-Software entwickeln. Dabei soll der Treiber für das Storage-System direkt in den Linux-Kernel integriert werden. Damit sind nach Unternehmensangaben erstmals Failover-Konfigurationen aus zwei T3s an Linux-Servern möglich. Die Zusammenarbeit mit dem Linux-Distributor will Sun offiziell auf der in der kommenden Woche stattfindenden Linuxworld Expo in San Jose bekannt geben. Voraussichtlich zu diesem Zeitpunkt kann die Software kostenlos unter open-projects.linuxcare.com/t3/ heruntergeladen werden. Bei T3 handelt es sich um ein modulares Disk-Array, das zwischen 162 Gigabyte und 88 Terabyte Daten speichern kann. Bislang

arbeitete die Speichermaschine ausschließlich mit Solaris-Servern zusammen.