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Sun verstärkt Supercomputer-Engagement

03.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun Microsystems bemüht sich offenbar um eine stärkere Präsenz im Markt für Hochleistungscomputer und "Numbercruncher". Der Hersteller beteiligt sich an einer Ausschreibung des Los Alamos National Laboratory, das ein neues Rechenmonster für die Simulation von Atomtests anschaffen will. Sollte die McNealy-Company den Zuschlag bekommen, wird sie mehrere Nachfolgesysteme ihres derzeitigen Spitzenmodells "Starfire" zu einem Verbund zusammenschließen. Die neuen Server sollen Mitte kommenden Jahres offiziell auf den Markt kommen und mit über 100 "Ultrasparc-III"-Prozessoren bestückt sein. Heutige Starfires skalieren bis zu 64 "Ultrasparc-II".

Ohnehin steht Sun in der Welt der Supercomputer nicht schlecht da. In der aktuellsten "Top-500"-Liste der weltstärksten Rechner kommen 113 Rechner von Sun, das damit auf dem dritten Platz hinter IBM und SGI landet. Die gelisteten Sun-Systeme, die typischerweise von Banken, Versicherungen und Telcos eingesetzt werden, basieren ausnahmslos auf dem "E-10 000"-Design, das Sun von Cray Research gekauft hatte.