Virtual Box soll Server-Lösung xVM ergänzen

Sun kauft deutschen Desktop-Virtualisierer innotek

13.02.2008
Sun Microsystems hat die bei Stuttgart ansässige Softwareschmiede innotek gekauft. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht veröffentlicht.

Innotek bietet mit der "VirtualBox" eine Virtualisierungssoftware für x86-Rechner an. Diese kann auf Windows, Mac OS X. Linux und neuerdings auch Solaris aufsetzen und dort andere Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ablaufen lassen - interessant vor allem für Software-Entwickler, die plattformübergreifend arbeiten müssen. VirtualBox ist kostenlos und als Open Source zu haben. Kommerzielle Konkurrenzprodukte sind VMware Workstation/Fusion und Parallels Workstation/Desktop.

Vista fordert in einer virtuellen Maschine zur Anmeldung auf.
Vista fordert in einer virtuellen Maschine zur Anmeldung auf.

Sun möchte mit VirtualBox seinen Server-Hypervisor "xVM" ergänzen, der ähnlich wie etwa der "ESX Server" von VMware direkt auf der Hardware aufsetzt und kein unterliegendes Betriebssystem benötigt. (tc)