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Sun gründet Geschäftseinheit für High Performance Computing

04.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Verantwortlichen bei Sun Microsystems wollen den Markt für High Performance Technical Computing (HPTC) künftig mit einer eigenen Geschäftseinheit bedienen. Als Leiter ist der in den Rang eines Vice President aufrückende Shahin Khan vorgesehen, der bislang als Chief Competitve Officer fungierte. Sun verdient nach eigenen Angeben jährlich rund zwei Milliarden Dollar mit HPTC-Rechnern. Branchenbeobachtern zufolge konnte der kalifornische Server-Spezialist bislang jedoch nur im Lowend- und Midrange-Bereich dieses Marktes mit seinen Starfire- und Sun-Fire-Servern punkten. Die großen Deals mit Rekord-Teraflops-Meldungen blieben in der Vergangenheit vornehmlich IBM und Hewlett-Packard vorbehalten. Das soll sich beispielsweise mit dem im November vergangenen Jahres angekündigten Wildcat-Cluster ändern. Vor allem der Crossbar-Switch, der die einzelnen Rechnerknoten im Cluster mit einer

Bandbreite von 6,4 GB/sec verbindet, sowie verbesserte Reaktionszeiten des Message Passing Interface (MPI) sollen den Abstand zur Konkurrenz verringern. (ba)