Cloud Connectors und Sugar Feeds

SugarCRM wird sozialer

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
SugarCRM hat das neue Release 5.2 seiner gleichnamigen kommerziellen Open-Source-CRM-Lösung veröffentlicht.

Bei der Weiterentwicklung von SugarCRM lag der Schwerpunkt diesmal vor allem auf Collaboration-Features. Eine wichtige Neuerung sind sogenannte Cloud Connectors. Damit können SugarCRM-Anwender Unternehmens- und Kontaktdaten aus anderen Cloud-Umgebungen aufrufen und darstellen. Unterstützt werden dabei unter anderem die Datendienst-Drittanbieter Hoover's, Jigsaw, LinkedIn. Zoominfo sowie Crunchbase. Die Funktion "Data Merge" gestattet es überdies, die aktuellsten Cloud-Daten zusammenzuführen und direkt in SugarCRM 5.2 zu importieren. Technische Grundlage dafür bildet ein neues Data Services Framework.

Ebenfalls neu ist das Dashlet "Sugar Feeds". Es zeigt direkt auf der SugarCRM-Homepage Status-, Alarm- und Benachrichtigungsfunktionen an - quasi ein Sugar-internes Twitter zur besseren internen Vernetzung eines Sales-Teams. Weitere Neuerungen sind Delegieren administrativer Rechte für jedes Anwendungsmodul (mit vordefinierten Rollen für Vertriebs-, Marketing-, Support- sowie Vertriebsadminstratoren) und die Portal-Dashlets zur Einbindung von Informationen auf externen Websites. Diese Dashlets lassen sich erweitern und geändert, minimiert sowie nutzer-, team- und rollenübergreifend nutzen.