Ferrero Deutschland

Süßwarenhersteller setzt auf Ipads

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Anzeige  Beim Süßwarenhersteller Ferrero wurden 200 Vertriebsmitarbeiter mit iPads und einer Business-Applikation ausgestattet. 60 Mitarbeiter im Management erhielten dazu das iPad für Collaboration-Anwendungen. Experton hat analysiert, wie diese Herausforderung gelöst wurde.

Das Thema „Client-of-the-Future“ unter dem Schlagwort „iPad“ beschäftigt derzeit viele, die in Unternehmen für die IT Verantwortung tragen - vom Client-Infrastruktur-Verantwortlichen bis hin zum CIO. Das IT-Beratungshaus Experton hat in einer Studie aufgeschrieben, wie der Süßwarenhersteller Ferrero das Problem bearbeitet hat

Die Herausforderung vor der die Firmen stehen, ist einfach beschrieben: Mitarbeiter bringen nicht-standardisierte und damit auch „nicht-zugelassene“ Endgeräte in das Unternehmensumfeld. Dann soll die IT eine Möglichkeit finden, damit umzugehen. Verbieten und Verhindern, das ist die eine Linie. Die IT unterstützt keine „nicht-standardisierten“ Clients und sie weist konsequent auf die entsprechenden Richtlinien hin.

Statt Laptops haben die Vertriebler nun iPads dabei - die sind schneller hoch gefahren.
Statt Laptops haben die Vertriebler nun iPads dabei - die sind schneller hoch gefahren.
Foto: Fotolia.de/endostock

Was es aber auch immer noch gibt, so stellt Experton fest, ist einfaches Ignorieren und Tolerieren. Die IT kümmert sich nicht aktiv um das Thema oder bindet von Fall zu Fall nach unterschiedlichen Entscheidungskriterien die „nicht-standardisierten“ Clients ein und bietet selektiv Services an.

Aber, so die Berater: Beide Strategien helfen nur für den Moment, sie sind aber langfristig nicht durchzuhalten. Besser ist die Strategie, bei der der IT-Bereich die Strategie, das Geschäft und damit die Geschäftsprozesse dynamisch und effektiv verfolgt und unterstützt. Dabei werden neue Technologien und Innovationen – sofern dies wirtschaftlich sinnvoll ist und ein gewisser Reifegrad erreicht ist – auch relativ früh eingesetzt.